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Werkstatt04

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Mit Pflanzen: 20.März 2026

Der Mikrowald ist ein Modellprojekt, er entsteht als gemeinsames Projekt der Initiative Mikrowald Leipzig, der Kurt-Masur-Schule und der Stadt Leipzig. Viele weitere Partner und Unterstützer – zum Beispiel Citizen Forest undLeipzig Pflanzt, haben das Vorhaben mit Beratung, Planung und praktischer Hilfe begleitet. Beim Pflanztag pflanzen 60 Kinder in pädagogischer Begleitung Bäume und schaffen ein grünes Klassenzimmer: Der Mikrowald dient zugleich als Lernort für Umweltbildung und gemeinsames Handeln für die Zukunft.

🌐 Español

Mit und für die Kurt-Masur-Schule: Ein Wald für das Leben.

Timeline zum großen Pflanztag am 20.03.2026: https://www.kurt-masur-schule.de/lernen_mikrowald_pflanztag/

Was ist ein Mikrowald?

Ein Mikrowald ist ein kleiner, dicht gepflanzter Wald aus verschiedenen einheimischen Baum- und Straucharten. So entsteht ein vielfältiges Ökosystem, das das Stadtklima verbessert.

Die Idee der Mikrowälder (Tiny Forests) gibt es weltweit. In vielen Städten pflanzen Bürger:innen kleine Wälder, die sowohl das Klima als auch die Lebensqualität verbessern und Lebensräume für Tiere und Pflanzen schaffen.

Materialien und Ideen für die Nutzung von Tiny Forests im Unterricht stellt Earthwatch zur Verfügung:
https://tinyforest.earthwatch.org.uk/resources

Wo wird der Mikrowald gepflanzt?

Der Mikrowald wird am Bayerischen Bahnhof, mitten in Leipzig gepflanzt. Die Fläche ist etwa 400 Quadratmeter groß.

Der Ort wird:

  • ein Lernort für Kinder und Jugendliche,
  • ein Ort der Begegnung im öffentlichen Raum,
  • ein Ort für Biodiversität.
Kinder aus Medienwerkstatt erkunden fotografisch den Ort der Pflanzung

Komplexe Umweltbildung

Im Januar 2026 findet am Bayerischen Platz eine Kampfmittelsondierung statt, um mögliche Gefahren aus dem Zweiten Weltkrieg zu beseitigen. Dafür haben sich Kinder aus dem Lernraum MIKROWALD einen Interview-Leitfaden ausgedacht: So verbinden sich Geschichte und Umweltbildung.

Kinderfragen an Spezialisten für professionelle Kampfmittelerkundungen

Wer macht mit?

Wir arbeiten seit drei Jahren zusammen: Unser Team besteht aus sieben engagierten Menschen, die ihre Kompetenzen aus den Bereichen Pädagogik, Medien, Botanik und Naturschutz in das Projekt einbringen. Gemeinsam vereinen wir Fachwissen, Erfahrung und Begeisterung für Natur und Stadtentwicklung.

Christine Magosch: Lehr-und Lerncoach und Weiterdenkerin – Aleksandra Chwolka: Baumpflegerin und Gestalterin essbarer Landschaften – Andreas Ende: Bildungsreferent für BNE – Alexander Schmidt: Vegetationskundler und Botanikguide – Kai Votava: Grundschullehrer und Lernbegleiter der Kurt-Masur-Schule – Wolfgang Eschenhagen: Fachlehrer für Kunst und Werken & Fotograf –
Kai-Thorsten Buchele: Medienpädagoge, Schulentwickler und Transformations-begleiter – Christian Wagner: aktiver Vater der Schulgemeinschaft und Förderer der Zukunftswerkstatt der Kurt-Masur-Schule

Partizipativer Mikrowald-Aufsteller – Präsentationsfläche für Schulprojekte

Das Ziel ist, einen partizipativen Lernraum Mikrowald im öffentlichen Raum zu schaffen, der Schulen aus der Umgebung, PassantInnen und die Stadtgesellschaft einbindet.

Entwurf: Maria Bauhofer + Jonas Fleckenstein, für Studio Baustein: studiobaustein.de

Die Idee Stadtmöbel – Schautafel Mikrowald – ist eine partizipative Projektionsfläche am Mikrowald, am Bayerischen Platz. Informationen, Fundstücke und Projektergebnisse können hier präsentiert werden.

Ein Aufsteller der aus zwei kreuzweise im 90-Grad-Winkel verbundenen Platten besteht. Dadurch entstehen vier separate Flächen, die eine Rundum-Bespielung und die Unterteilung des Projekts in verschiedene Themen ermöglichen. Die Flächen können modular mit Acrylglasfenstern, Schaukästen ausgestattet werden, um Ergebnisse zu präsentieren und die Gestaltung flexibel anpassbar zu machen.

Schulen haben die Möglichkeit, Schülerarbeiten zum Thema Stadtentwicklung zu präsentieren. Eingeladen sind alle Schulen aus Leipzig und Umgebung, sich am Projekt zu beteiligen.

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Initiative Mikrowald Leipzig

Vorbereitung der Pflanzatktion: Markierungsarbeiten

Kinder eröffnen die Pflanzaktion

Die Pflanzaktion

Achtsam pflanzen: Der Verein Leipzig Pflanzt ist Kooperationspartner

Pflanzen pflanzen mit pädagogischer Anleitung

Andreas Ende aus der Initiative Mikrowald beim Wässern der Jungpflanzen

Richard Focking hängt den Banner auf

Kinder vergraben eine Zeitkapsel

Mehr Information auf www.leipzig.de: Mikrowald entsteht am Bayerischen Bahnhof

Anfragen:


Dieses Umweltprojekt gestalten wir im Rahmen FREIday, unsere Zukunftswerkstatt.

Wirtschaft für das Leben

Vorbilder:

Vom Ich zum Du zum Wir.

Im Selbstporträt erkunden die Kinder ihre Interessen und Talente.
Im Interview würdigen sie jemanden, der ihrer Lebenswelt ein Vorbild ist, und treten mit dieser Person in einen Dialog.

🌐 Español

1. Ausgangspunkt: das Selbstporträt

Dieses Projekt beginnt mit einem künstlerischen Selbstporträt und folgenden Fragen:

Was macht mich besonders?
Was interessiert mich und wo liegen meine Talente?
Wer ist ein Vorbild für mich?

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Pädagogisches Konzept aus der Kurt-Masur-Schule, Grundschule der Leipzig in Zusammenarbeit mit Mauricio Javier Ortega Aguirre, Institución Educativa Distrital de Bonda in Santa Marta (Kolumbien) und Alexander Rincón Ruiz, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universidad Nacional (Kolumbien).

Die Kinder denken über ihre Interessen, Talente und das, was ihnen in ihrem Leben wichtig ist, nach. Aus dieser persönlichen Auseinandersetzung ergibt sich eine neue Frage: Wer in meinem Umfeld lebt etwas, das ich bewundere? Wer übernimmt Verantwortung und trägt zum Wohlbefinden anderer bei?

So kommt es zu einer Standpunktveränderung: vom Ich zum Du. Kinder identifizieren eine wichtige Person in ihrem Alltag und erkennen deren Bedeutung. Diese Erkenntnis eröffnet die Möglichkeit eines Wir.


2. Das Interview verbindet das Ich und das Du

Der nächste Schritt ist die Begegnung. Das Interview wird zu einem Werkzeug, um sich dem anderen bewusst und respektvoll zu nähern. Es geht nicht nur darum, eine Technik anzuwenden, sondern zu lernen, Fragen zu formulieren, die es ermöglichen, Erfahrungen, Motivationen und Verantwortlichkeiten zu verstehen.

Auf diese Weise verbindet der Prozess künstlerisches Schaffen, persönliche Reflexion und Dialog. Das Selbstporträt leitet die Suche ein, das Interview erweitert sie auf die Gemeinschaft.

Vergleich von zwei Interviews.

Zunächst werden zwei kurze Beispiele für Gespräche gezeigt, die dasselbe Thema behandeln, aber einen sehr unterschiedlichen Eindruck hinterlassen.

Interview A

„Gefällt dir deine Arbeit?“
„Ja.“
„Okay.“

Interview B

„Was ist deine Aufgabe?“
„Warum ist sie wichtig?“
„Was war besonders schwierig?“
„Kannst du ein Beispiel nennen?“

In einem gemeinsamen Gespräch sammeln wir, was den Unterschied ausmacht: Was hat deine Neugier geweckt? So erkennen die Kinder, dass manche Fragen mehr Informationen liefern, mehr Tiefe schaffen und ein Gespräch lebendiger machen können. Dieser Abschnitt dient in erster Linie dazu, die Qualität des Gesprächs zu erleben und wahrzunehmen.

Analyse: Was zeichnet eine gute Frage aus?

Nachdem wir erfahren haben, wie Gespräche unterschiedliche Auswirkungen haben können, analysieren wir, wie gute Fragen aufgebaut sind.

An der Tafel oder im Plenum werden typische Anfänge offener Fragen gesammelt:

Wie …?

Warum …?

Durch was …?

Was genau …?

Welche …?

usw. …

Geschlossene Frage: Ist deine Arbeit schwierig?
Offene Frage: Was findest du an deiner Arbeit am schwierigsten?

Die Kinder üben, wie man Ja/Nein-Fragen in offene Fragen umwandelt. Auf diese Weise verstehen sie nicht nur, dass offene Fragen mehr Informationen liefern, sondern auch, wie sie sprachlich aufgebaut sind. Dieser Abschnitt dient dem Sprachverständnis: bewusst Fragen formulieren, um ein Gespräch zu vertiefen.

Wie plane ich ein Interview?

Struktur: Die Kinder erhalten eine einfache Struktur:

Ein Interview besteht aus vier Teilen:

Begrüßung

Einleitende Fragen

Vertiefende Fragen

Fazit

Dies wird unabhängig vom Thema als feste Struktur eingeführt.


3. Wettbewerb: Mach mit und gib Vorbildern eine Bühne

„Economías para la Vida” schlägt das Interview als pädagogisches Instrument vor, um persönliche Reflexion, Dialog und soziales Lernen miteinander zu verbinden.

Wir laden Lehrkräfte aus verschiedenen Bereichen – Sprachen, Ethik, Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften und Kunstunterricht – ein, diesen Vorschlag in ihren Unterricht zu integrieren und eine Auswahl der durchgeführten Interviews einzusenden.

Uns interessiert, wie jeder Fachbereich den Übergang vom Ich zum Du interpretiert und wie durch den Dialog ein Wir im Klassenzimmer entsteht.

In Abhängigkeit von den verfügbaren Ressourcen wird eine Auswahl der teilnehmenden Klassen als Anerkennung für ihre Arbeit zu einem Museumsbesuch oder einer Bildungsreise eingeladen.

Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungen und Beiträge.


4. Für Lehrkräfte: „Wirtschaft für das Leben”

„Economías para la Vida” (Wirtschaft für das Leben) bietet einen Reflexionsrahmen, der die schulische Arbeit in verschiedenen Bereichen bereichern kann, wir laden Lehrkräfte aller Fachrichtungen ein, diesen Ansatz als konzeptionelles Werkzeug für die interdisziplinäre Arbeit kennenzulernen:

“ … Der Begriff „Wirtschaft für das Leben“ beschreibt ein breites und vielfältiges Feld von wirtschaftlichen Praktiken, Beziehungen, Wissen und sozialen Organisationsformen. Diese entstehen innerhalb des kapitalistischen Marktes, an seinen Rändern oder auch darüber hinaus. Im Mittelpunkt steht nicht die Anhäufung von Kapital. Entscheidend ist die Erhaltung und Weiterentwicklung des Lebens von Menschen und Natur, der Schutz der Territorien und der Aufbau gemeinschaftlicher Selbstbestimmung.

Der Ansatz der vielfältigen Ökonomien geht davon aus, dass Wirtschaft nicht nur aus Lohnarbeit, formalen Märkten oder Kapitalanhäufung besteht. Wirtschaft umfasst auch viele andere Formen von Produktion, Austausch, Finanzierung und Sorgearbeit, die den Alltag der Menschen tragen und das Leben sichern.

Zu dieser Vielfalt gehören zum Beispiel Agroökologie und Ernährungssouveränität, gemeinschaftliche und kooperative Produktionsformen sowie Bauernmärkte und kurze Vermarktungswege. Auch Tauschhandel und solidarische Austauschformen gehören dazu.

Ebenso wichtig sind Fürsorgewirtschaft, gemeinschaftliche Küchen und Nachbarschaftsnetzwerke. Hinzu kommen gemeinschaftlich organisierte Wassersysteme, der lokale Umgang mit Wäldern und anderen Gemeingütern sowie verschiedene Formen von familialer, gemeinschaftlicher oder informeller Arbeit.

Gerade in Situationen von Ungleichheit, Ausgrenzung oder Konflikten sichern diese Tätigkeiten oft das tägliche Leben und stärken gleichzeitig den sozialen Zusammenhalt.“ Alexander Rincón Ruiz

.


Pädagogisches Konzept aus der Kurt-Masur-Schule, Grundschule der Leipzig in Zusammenarbeit mit Mauricio Javier Ortega Aguirre, Institución Educativa Distrital de Bonda in Santa Marta (Kolumbien) und Alexander Rincón Ruiz, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universidad Nacional (Kolumbien).

Kangas erzählen von Farben, Muster und Hoffnung

Impulse für eine komplexe Umweltbildung zum Thema Hoffnung: Kangas sind traditionelle ostafrikanische Tücher mit Farben, Mustern und Botschaften.

»Foto: Delphine Blast, aus der Serie »Kanga Tales, Geschichten von Frauen«

“Dada dada duniani, ni sura kwa sura.”
“Sisters in the world are face to face.”

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Kanga- ales © Delphin Blast
Kanga- ales © Delphin Blast
Kanga- ales © Delphin Blast
Kanga- ales © Delphin Blast
Kanga- ales © Delphin Blast
Kanga- ales © Delphin Blast
Kanga- ales © Delphin Blast

Typisch für die in Tansania verbreiteten Kangas ist der Aufbau aus ornamentalem Rahmen, farbigem Zentrum und einer Botschaft in Swahili.

Fotoserie: »Gertrude Malizeni, Fotos 2025, aus der Serie VIFICHWAVYO (Verborgen)«

Fotografie als Ausgangspunkt zum Philosophieren mit Kindern: Reden im Plenum ist eine wichtige soziale Kompetenz – Gedanken, Gefühle und Informationen in Worte fassen und zuhören lernen.

Foto: Gertrude Malizeni, aus der Serie »VIFICHWAVYO (Verborgen)«
VIFICHWAVYO ist eine Fotoserie, die sich mit der alltäglichen Stärke, Sorge und Widerstandsfähigkeit von Frauen befasst – insbesondere von den Frauen, die Welt im Verborgenen auf oft unsichtbare Weise mit Leben erfüllen.

Artist Statement: »VIFICHWAVYO (Verborgen)«

VIFICHWAVYO is a series of photography embracing everyday strength, care, and resilience of women – particularly those working in informal sectors. It is a heartfelt tribute to those who mother the world in often unseen ways.

From food vendors and hairdressers to salt harvesters and stone crushers, these women form the quiet backbone of their communities. Through intimate portraits and layered symbolism,

Gertrude invites us to see the labour, love, and presence of these women not as background noise, but as essential forces of life. This is a visual love letter and a powerful reminder of the unacknowledged work that keeps the world moving forward.

Gertrude Malizeni

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Mama Lishe vifichwavyo

Rocks breaking vifichwavyo

Salt harvesting vifichwavyo

Pädagogik ist auch Kunst. Die Kunst der Pädagogik: Es folgt Kunstpädagogik:

Kinder haben mit Laura Katrozan (Kunstpädagogik) und Emma Schätzlein (Afrikastudien) großartig in der Schule zusammengearbeitet. Bildung ist schön, macht aber auch Arbeit: Danke!

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Woher kommt unser Afrika-Bild?

Das Plenum

Tafelbild

Wörter

Satzhilfen

Fragen

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Farben, Muster, Hoffnung

Zu Beginn, in der Theoriephase, beschäftigten wir uns mit Kangas aus Tansania. Eine mögliche Annäherung kann die fotografische Bildrezeption sein. Auch das Erleben, Ertasten und Beschreiben der Kangas ist Ausgangspunkt für den Dialog: Woher kommt unser Afrikabild?“. Farben, Muster und Botschaften der Kangas führten uns.

Die Fotografien von Delphine Blast – bunte, eindrucksvolle Porträts starker Frauen, die zugleich Erinnerungen an historischen, kolonialen Schwarz-Weiß-Fotografie wachrufen.

Unser Thema ist Hoffnung. Farben, Muster und Botschaften. Mit Kindern zu philosophieren, über Kangas zum Beispiel, ist schön. Nicht alles Schöne ist gut, aber alles Gute ist schön.

Erste Skizzen und Experimente

In der Praxis-Phase entstanden in Einzelarbeit erste Muster-Experimente mit Schablonen und Stempeln – von der Rahmung über die Mitte bis hin zur Botschaft.

Miteinander gestalten

In der Phase der Zusammenarbeit stand das Miteinander im Zentrum: „Ich bin, weil du bist.“ Texte und Bilder wurden gemeinsam im Kollektiv verbunden: Eine andere Welt ist möglich.

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Skizzen

Kartoffeldruck

Rahmen

Viel Glück auf deinen Wegen

Miteinander lernen

Ich bin, weil ihr seid.

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Das Projekt „Kangas erzählen in der Grundschule: Farben, Muster und Hoffnung – Eine Reise durch die zeitgenössische tansanische Kunst“ ist gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ: Danke!

Ein besonderer Dank geht an Gertrude Malizeni und Delphine Blast für die großzügige Bereitstellung zeitgenössischer Fotografien.

»Foto: Delphine Blast, aus der Serie »Kanga Tales, Geschichten von Frauen«

Fotografisches Selbstverständnis: Alle Aufnahmen sind achtsam ausgewählt und ausgearbeitet – sowohl im Hinblick auf den Schutz von Persönlichkeitsrechten als auch, um einen Raum für professionellen Austausch zu schaffen. Die Bilder dienen dazu, pädagogische Prozesse sichtbar zu machen, zu bedenken und weiterzuentwickeln, etwa im Kontext der Zukunftswerkstatt in der Schule an der ich arbeite.

Ich bitte um Rückmeldung, falls einzelne Darstellungen Persönlichkeitsrechte verletzen sollten – ebenso freue ich mich über Interesse an Austausch und Zusammenarbeit.

Aktion 7000 Eichen: Fotografische Bildrezeption zur sozialen Skulptur

Die soziale Skulptur im Kunstunterricht

Wie es möglich ist, mit Kindern über die soziale Skulptur zu philosophieren: Mit Comics

Wolfgang Eschenhagen, Aktualisiert: 17.05.2025

Im zweiten Weltkrieg wurden viele Häuser in Kassel zerstört. Nach 1945 wurde alles langsam wieder aufgebaut, beim Wiederaufbau hat niemand an Stadtbäume gedacht.


Joseph Beuys, der 1982 zur Weltausstellung Dokumenta 7 in Kassel eingeladen war, kam auf die Idee, 7000 Bäume zu pflanzen: Er wollte eine ganz andere »Skulptur« bauen, Kunst nicht aus Holz, Stein oder Metall – sondern aus Zusammenhalt und Miteinander. Er hatte die Idee der sozialen Skulptur.

Ein Steinhaufen aus 7000 Basaltblöcken vor dem Museum machte Beuys’ Idee sichtbar: Jeder Stein stand für einen noch zu pflanzenden Baum.

Die Idee der Sozialen Plastik: Wie könnte eine Soziale Skulptur ausschauen? Wonach könnte Soziale Kunst Ausschau halten? Aus was besteht sie und warum funktioniert sie immer wieder?

Das Bild Aktion 7000 Eichen zeigt wie es möglich ist, eine soziale Skulptur zu fotografieren.

Fotografie: „Aktion 7000 Eichen„. documenta 7,
Foto: Dieter Schwerdtle, 1982  
Ein umstrittenes Kunstwerk

Das Bild „Aktion 7000 Eichen“ ist ein Schlüsselbild

Fotografie: Wolfgang Eschenhagen
Ein Baum mit Basaltstele in Kassel: Das ist Kunst – eine soziale Skulptur.

„Wie kann die Soziale Skulptur mit Hilfe von Comics kreativ im Kunstunterricht erarbeitet werden“ oder „Mit Comics komplexe Ideen visualisieren…“

SchülerInnen setzen sich mit der Idee der Sozialen Plastik auseinander, indem sie eigene Comics zeichnen. Unter der Anleitung des Künstlers Vincent Will und der Illustratorin Clara Chowanietz setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Besonderheiten des Comics als Kunstform auseinander. Sie lernten, wie durch Panel-Aufbau, Sprechblasen und Soundwords eine Geschichte erzählt werden kann. Die Kinder und ich als Fachlehrer für Kunst haben uns intensiv mit der Technik des Comiczeichnens auseinandergesetzt und Comics bewusst in den Unterricht integriert.

Mit Comics die Baumpflanzaktion begreifen: Comic als Methode der Bildanalyse im Kunstunterricht 

Die Kombination von Bild und Text: Comics können dazu beitragen, künstlerische, historische, und ökologische Zusammenhänge auf eine anschauliche Weise darzustellen. Kinder zeichnen für Kinder: Würde ein/e ErstklässlerIn dein Comic verstehen? Vielleicht ein/e ZweitklässerIn?

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Kollektive Schreibkonferenz

Alle Ideen aus dem Plenum werden gesichtet.

… und für die Klasse aufgeschrieben.

Die Ideensammlung aus dem Plenum.

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Die Reinzeichnung: Bleistiftzeichnungen werden mit Fineliner intelligent nachgespurt.

Die Reinzeichnung: Die Figuren werden verbessert, die Texte in Schönschrift geschrieben, der Hintergrund mit einem ganz feinen Stift nachgezeichnet.

Intelligent abpausen.

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Kinder bereiten die Ausstellungswand vor.

Die besten Ideen werden in einer Test-Ausstellung gesichtet.

Eine Testausstellung. Wie wirken die Comics zur „Aktion 7000 Eichen“?

Auf der Gelben Wand wurde das Foto „Aktion 7000 Eichen“ tapeziert.
Vor diesem Hintergrund werden die Kinder ihren Comic vorstellen.

Die Schüler:innen erarbeiten über das Bild „7000 Eichen“ und durch ihre Comic-Geschichten ein Verständnis für das Konzept der Sozialen Plastik.

Fotografische Dokumentation fotografischer Prozesse: „Die soziale Skulptur“. Wolfgang Eschenhagen, Kunstpädagogik (M.A.), Fachlehrer für Werken und Kunst

Fotografisches Selbstverständnis: Alle Bilder sind achtsam und individuell ausgearbeitet, sowohl um Persönlichkeitsrechte achten zu können, als auch einen Raum zum professionellen Austausch zu schaffen, um pädagogische Prozesse beobachten, bedenken und weiterentwickeln zu können. Ich bitte um Rückmeldung bei möglichen Verfehlungen zum Beispiel in Bezug auf individuelle Persönlichkeitsrechte, als auch bei Interesse von Zusammenarbeit.

Hundeter Tafel und 1×1 Tafel

Ausschreibung: Wir suchen bunte, sportliche, spaßige Mathematik! Schickt uns Mathe-facts zur Hunderter-Tafel oder der 1×1 Tafel. Erfindet Geschichten zur Mathematik oder ein Ballspiel mit einer Malfolge…

Strukturen und Muster: Farben und ein Linial helfen. Wie gestaltest du deine Hunderter Tafel? Wie gestaltest du deine 1×1 Tafel?

Ihr seid die ExpertInnen: Die besten Ideen werden ausgezeichnet.

Kann ich mitmachen? Ja, alle können mitmachen, alle die Freude an Mathematik haben: Lehrer, Kinder, Freunde, Erzieher, Eltern: weltweit! Am besten ihr bildet eine Mathegruppe und arbeitet zusammen.

Dreieckige Multiplikationstafel

Du kannst Filme, Dateien, Texte und Fotos per E-Mail einreichen. Objekte können an das Sekretariat der Kurt-Masur-Schule gesendet werden:

Kurt-Masur-Schule – Grundschule der Stadt Leipzig
Scharnhorststraße 24
04275 Leipzig

Du findest mich in der Werken- oder der Kunst-Werkstatt. Braucht du Unterstützung, sprich mich an oder schreibe mir eine E-Mail. Viele Grüße aus der Kurt-Masur-Schule.

Pralinen herstellen

Rezept für zwei Personen. So könnt ihr Pralinen selbst herstellen:

 

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