

Der Mikrowald ist ein Modellprojekt, er entsteht als gemeinsames Projekt der Initiative Mikrowald Leipzig, der Kurt-Masur-Schule und der Stadt Leipzig. Viele weitere Partner und Unterstützer – zum Beispiel Citizen Forest undLeipzig Pflanzt, haben das Vorhaben mit Beratung, Planung und praktischer Hilfe begleitet. Beim Pflanztag pflanzen 60 Kinder in pädagogischer Begleitung Bäume und schaffen ein grünes Klassenzimmer: Der Mikrowald dient zugleich als Lernort für Umweltbildung und gemeinsames Handeln für die Zukunft.

Mit und für die Kurt-Masur-Schule: Ein Wald für das Leben.
Timeline zum großen Pflanztag am 20.03.2026: https://www.kurt-masur-schule.de/lernen_mikrowald_pflanztag/
Was ist ein Mikrowald?
Ein Mikrowald ist ein kleiner, dicht gepflanzter Wald aus verschiedenen einheimischen Baum- und Straucharten. So entsteht ein vielfältiges Ökosystem, das das Stadtklima verbessert.

Die Idee der Mikrowälder (Tiny Forests) gibt es weltweit. In vielen Städten pflanzen Bürger:innen kleine Wälder, die sowohl das Klima als auch die Lebensqualität verbessern und Lebensräume für Tiere und Pflanzen schaffen.
Materialien und Ideen für die Nutzung von Tiny Forests im Unterricht stellt Earthwatch zur Verfügung:
https://tinyforest.earthwatch.org.uk/resources
Wo wird der Mikrowald gepflanzt?
Der Mikrowald wird am Bayerischen Bahnhof, mitten in Leipzig gepflanzt. Die Fläche ist etwa 400 Quadratmeter groß.
Der Ort wird:
- ein Lernort für Kinder und Jugendliche,
- ein Ort der Begegnung im öffentlichen Raum,
- ein Ort für Biodiversität.


Komplexe Umweltbildung
Im Januar 2026 findet am Bayerischen Platz eine Kampfmittelsondierung statt, um mögliche Gefahren aus dem Zweiten Weltkrieg zu beseitigen. Dafür haben sich Kinder aus dem Lernraum MIKROWALD einen Interview-Leitfaden ausgedacht: So verbinden sich Geschichte und Umweltbildung.

Wer macht mit?
Wir arbeiten seit drei Jahren zusammen: Unser Team besteht aus sieben engagierten Menschen, die ihre Kompetenzen aus den Bereichen Pädagogik, Medien, Botanik und Naturschutz in das Projekt einbringen. Gemeinsam vereinen wir Fachwissen, Erfahrung und Begeisterung für Natur und Stadtentwicklung.
Christine Magosch: Lehr-und Lerncoach und Weiterdenkerin – Aleksandra Chwolka: Baumpflegerin und Gestalterin essbarer Landschaften – Andreas Ende: Bildungsreferent für BNE – Alexander Schmidt: Vegetationskundler und Botanikguide – Kai Votava: Grundschullehrer und Lernbegleiter der Kurt-Masur-Schule – Wolfgang Eschenhagen: Fachlehrer für Kunst und Werken & Fotograf –
Kai-Thorsten Buchele: Medienpädagoge, Schulentwickler und Transformations-begleiter – Christian Wagner: aktiver Vater der Schulgemeinschaft und Förderer der Zukunftswerkstatt der Kurt-Masur-Schule
Partizipativer Mikrowald-Aufsteller – Präsentationsfläche für Schulprojekte
Das Ziel ist, einen partizipativen Lernraum Mikrowald im öffentlichen Raum zu schaffen, der Schulen aus der Umgebung, PassantInnen und die Stadtgesellschaft einbindet.

Die Idee Stadtmöbel – Schautafel Mikrowald – ist eine partizipative Projektionsfläche am Mikrowald, am Bayerischen Platz. Informationen, Fundstücke und Projektergebnisse können hier präsentiert werden.
Ein Aufsteller der aus zwei kreuzweise im 90-Grad-Winkel verbundenen Platten besteht. Dadurch entstehen vier separate Flächen, die eine Rundum-Bespielung und die Unterteilung des Projekts in verschiedene Themen ermöglichen. Die Flächen können modular mit Acrylglasfenstern, Schaukästen ausgestattet werden, um Ergebnisse zu präsentieren und die Gestaltung flexibel anpassbar zu machen.
Schulen haben die Möglichkeit, Schülerarbeiten zum Thema Stadtentwicklung zu präsentieren. Eingeladen sind alle Schulen aus Leipzig und Umgebung, sich am Projekt zu beteiligen.

Mehr Information auf www.leipzig.de: Mikrowald entsteht am Bayerischen Bahnhof
Anfragen:


Dieses Umweltprojekt gestalten wir im Rahmen FREIday, unsere Zukunftswerkstatt.